Trail-Running und Ultra-Marathon

Calacuccia - Vergiu

Um ca. 11:45 h beginne ich den Anstieg zum Refuge de l´Ercu. Durch sonnenbeschienene Macchia führt der Track kontinuierlich aufwärts. 

Nach ca. 7 km gibt es eine willkommene Versorgungsstelle. In Calacuccia hatte ich die Trinkblase vollständig aufgefüllt, jetzt ist schon wieder Nachfüllen angesagt. 

Die Stimmung ist bestens! 

Wege und Umgebung werden alpin 

Immer gerade aus, irgendwo findet sich schon eine Markierung 

Der Lac di Cintu; der Trail führt über den Col in der Bildmitte. Dort oben sitzen Helfer, die uns mit korsischen Hirtenrufen, Kuhglocken und Dudelsackgetöse anfeuern. 

Wer weiter will, muss eine fast senkrechte und sehr luftige Kletterstelle überwinden. In Frankreich geht das ohne Seilunterstützung oder Sicherungen :)

 Der Aufschwung ist gemeistert

Helfer am Capu Falu (2.540 m), rechts kamen wir hoch, links geht es über Schutt und Steine steil nach unten.

Blick zurück beim Abstieg zur Bergerie Ballone. Der Trail führt über die Steinplatten. Eine wirkliche Herausforderung für Knie- und Fußgelenke.

 

 Verpflegung an der Bergerie Ballone (km 51)

 Zunächst geht es weiter abwärts.
Laufen kann hier aber zumindest ich nicht wirklich.

 Erholung für die Augen

Beim Anstieg zur Bocca Foggiale (1.962 m). An der letzten Verpflegung hieß es: "Seulement une belle montée" (nur noch ein schöner Anstieg) bis zur nächsten Versorgungsstelle. Dazwischen liegen aber 12 km und gute 500 Höhenmeter, die sich im Prinzip wirklich auf einen einzigen steilen Anstieg konzentrieren.

 

Kurz vor Einbruch der Nach erreiche ich die Versorgungsstelle in Vergiu. 63 km liegen hinter mir. Es ist kurz ca. 21:30 h. Ich esse eine warme Suppe, Wurst, Käse, Kuchen und ziehe mich für die Nacht etwas wärmer an. Kurz vor 22:00 h und damit gute 3 h vor der Cut-Off-Zeit tauche ich in die Finsternis der umliegenden Pinienwälder ein.

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