Trail-Running und Ultra-Marathon

Dienstag 14.09.2010, Mittwoch 15.09.2010
Sektor 4
von  Donnas nach Gressoney Saint Jean
- Auf in die 3. Nacht -

Knappe 149 km habe ich schon hinter mir. Der 4. Sektor wartet mit 53,5 km, kummulierten Anstiegen von 4.584 m und Abstiegen von 3.585 m. Ich liege knapp 8 Stunden vor der Cut-Off Zeit. Ich fühle mich nach einer kurzen Schlafpause wieder fit für den Lauf in die Nacht. 

Donnas (300 m) am südlichen Ende des Aostatals markiert den tiefsten Punkt der Streckenführung

Der Weg führt zuerst durch Weinberge...

... vorbei an einer Kapelle oberhalb von Donnas...

... zu einer Verpflegungsstelle in Perloz...

... weiter zur Kontrollstelle mit Getränkeposten in Sassa

In der Nacht erreiche ich das Rifugio Coda (2.224 m), dort lege ich nur eine kurze Rast ein. Ich treffe dort wieder einmal auf Igno Mevissen, Anke Drescher sowie Helmut Kimmerle. Im Auf- und Abstieg bin ich aber meist alleine unterwegs. So kann ich in meinem Rhythmus laufen und intensiv erleben. Andere Läufer sind jedoch meist in Sicht- oder Hörweite, so das ich dies unter Sicherheitsaspekten für vertretbar halte. 

Den 3. Sonnenaufgang während des Laufes erlebe ich
nahe dem Lago Vargno 

Kontrollstelle am Lago Vargno 

Der Pass Crenna dou Leui (2.311 m) liegt bereits hinter mir 

Morgensonne auf dem Schnee bedeckten Massiv des Monte Rosa 

Ein langer Abstieg führt in Richtung Niel 

Sehr malerisch: Niel (1.555 m) 

Kontrolle und Verpflegung in Niel 

Aufstieg zum Col di Lazoney

Nach einer kuryen Rast in Niel ist es warm geworden. Der Aufstieg zum Col di Lazoney ist mühsam. Ich spüre die Müdigkeit. So lege ich im Schatten einer Lärche eine halbstündige Schlafpause ein. 

Mit frischer Kraft geht es über den Pass in Richtung Alpe Oberloo 

Läufergerechte Verpflegung in Oberloo 

Abstieg nach Gressoney (1.329 m)

Das Base Vita in Gressoney erreiche ich am Mittwoch gegen 17:25 h. Knapp 200 km liegen hinter mir. Ich gönne mir eine  etwas längere Essens- und Schlafpause. Um 21:55 h mache ich mich auf zum Sektor 5.